Das noch unvollendete Vorserienmodell der ersten verglasten S 3500 Kabine 1 / III mit in die Verglasung integriertem eingeformten Mittelsteg  der Hauber Kabinen Die Formenhistorie der Hauber von unverglast zu verglasten Modellen   Bei der Umstellung von unverglast auf verglaste Modelle (ab ca. 1958) nutzte Wiking bei den drei Auslaufmodelltypen der vier Haubermodelle die Formkerne von unverglasten Spritzgussformen um, da diese Formensegmente zum Teil schon durch ihre Grundformung und vorherige Nutzung geeignet waren Aus der Spritzgussform des unverglasten Magirus S 3500 (Kabinenform Ia) und dem unverglasten Mercedes L 5000 (Kabinenform I) die sich zusammen mit Ihren beiden Chassis in einer Form befanden, wurden die Formkerne entnommen und zu der neuen Doppelform des verglasten Magirus S 3500 Kabine III und dem Mercedes L 5000 Kabine II umgebaut Der Formkern (bildet am Spritzling die Ansicht von unten - die Auswerferseite einer Form und ist der aufwendigste Teil einer Spritzgussform) der unverglasten Kabine I a wurde zur späteren ersten verglasten Vorserienkabine 1 / III umgebaut. Kurz darauf wurde sie nochmals zur entgültigen ersten Serienkabine 1 / III mit dem Mittelsteg nun als Teil der Kabine abgeändert Beim genauen Betrachten werden am Spritzling der Vorserienkabine Auftragsschweißspuren der Spritzgussform an den Innenseiten hinter der Stoßstange erkennbar Das Bild verdeutlicht die Umbauleistung der Formenbauer bei Wiking. Links vorher, rechts nach dem Umbau Zu oberst die unverglaste Kabine Ia mit rechts entferntem Material, Mittig hälfte links die unverglaste Kabine Ia, Mitte rechts die verglaste Kabine 1 / III, unten nochmals die unverglaste Kabine Ia im Originalzustand Eine Verglasung passt sehr gut in die unverglaste MAGIRUS L.K.W.                                    Kabine I a Die Innenprägung der unverglasten Mercedes Kabine I         MERCEDES L.K.W.  Die Randung des Vorserien Schlitzes ist noch erkennbar, rechts eine kleine Erhabung an der die beiden Auftragsschweißspuren zusammentrafen(Pfeil auf Materialschwund) Zuletzt aktualisiert am 15.09.2011 Da der Mercedes L 3500 der unverglasten Ära aus einer mit der Kabine integriertem Chassis bestand, war diese alte Form nicht zum Umbau zu einer verglasten Kabine geeignet. Man bediente sich deshalb des Henschelformkerns weil dieser noch die einzigste Alternative vor einem Neubau bot, obwohl der Umbau hier aufwändiger aber durch seine Grundform dennoch dazu geeignet war. Merkmale auf den alten Henschelformkern sind die während der Nutzungszeit der Spritzgussform (des verglasten L 3500) aufgetretenen Materialverluste im Bereich der ehemaligen frei stehenden Stoßstangenenden, dessen Kühlbohrungen und der Bereich unterhalb des Kühlergrills die einige Formenreparaturen nötig werden ließen da umgebaute Bereiche des Formkernes nicht mehr gehärtet wurden und damit weicher und anfälliger für Substanzverlust waren. Aus den umgebauten unverglasten Formkernen und dem Neubau der übrigen Teile der Form entstand nun die neue Doppelspritzgussform des verglasten Magirus S 3500 Version 2 / IV und des Mercedes L 3500 Version I Die 2. verglaste Spritzgussform Auf  Grundlage des Formkerns des unverglasten Magirus S 3500 Müllwagen der Version II und des unverglasten Henschel wurde noch eine zweite Doppelspritzgussform zu den verglasten Kabinen des Magirus S 3500 Version 2 / IV und des Mercedes L 3500 Version I geschaffen