Hier im Bild links die 1. Version
seit 1957 ohne Verstärkung an
der vordersten Sprosse des
ersten Innenschubes. Rechts 2.
Version seit 1959 mit
horizontalen
Verstärkungshörnern die
markant herausragen
Die 2. Version wurde seit ca.
1959 bei den unverglasten
Feuerwehren eingesetzt und
hatte noch keine verstärkten
Leiterhalter und auch keine
Schemelraste
2. Leiter Version von oben
gesehen, gut zu Erkennen die
beiden gegenübersitzenden
unverstärkten Leiterhalter
Links im Bild, der in
Fahrtrichtung rechte
unverstärkte Leiterhalter der 2.
Version von der Seite zu sehen
2. Leiter Version, Links im Bild,
die Schemelaufnahme noch
ohne Raste, zu finden an allen
unverglasten und verglasten
Feuerwehren mit altem
Drehschemel und ohne Struktur
auf der oberseite des Aufbaus
der Version 1 und 1a in
blassrot/orangerot
3. Leiter Version, ab ca. 1960,
noch ohne verstärkte
Leiterhalter aber jetzt mit
erscheinen der neuen
Aufbauversion 2 (in blassrot)
und Struktur am Drehschemel
und neuem Drehschemel bekam
die gerade Leiter eine erhabene
längliche Raste mittig am
unteren Bereich des halbrunden
Halters, die in drei ebenfalls
erhabenen Punkten in der
Drehschemel Innenseite rasten
konnte, durch diese Modifikation
konnte die Leiter nun in
verschiedenen Neigungswinkeln
ihr Eigengewicht halten
3. Version der Leiter auf damals
nagelneu geschaffenen
Drehschemel mit drei
Punktraste und Aufbauversion 2
mit Struktur auf der Oberseite
4. Leiter Version, ab ca. 1962
jetzt mit verstärkten
Leiterhaltern, diese Version
blieb noch unverändert die
Standard Leiter der
Haubermodelle und auch beim
Sirius Leiterwagen bis an
dessen Produktionsende
4. Leiter Version hier zu sehen
die beiden verstärkten
Leiterhalter an einem Magirus S
3500 mit Blinkern und
Einzelblaulicht der Letzten
Generation, der nur noch in den
Geschenk Packungen
Abverkauften Reste von
Haubermodellen. Mit erscheinen
der Neuen Magirus Eckhauber
Generation (ca. 1968) wurde
auch die Form der alten
dreiteiligen geraden Leiter im
Rahmen von
Antibruchmaßnahmen Stark
umgebaut und dieser neuen
Modellgeneration angepasst
Roland Werner schrieb über die dreiteilige Schubleiter in seiner Studie :
Alle Leiterwagen mit Einzelkabine in der Produktionszeit zwischen 1957 und 1970 wurden mit dem gleichen
Grundtypus einer - leider sehr bruchempfindlichen - dreiteiligen Schubleiter ausgeliefert. Im Zuge von Anti-
Bruchmaßnahmen erlebte der erste Innenschub - durch das Ausziehen der Leiter besonders stark belastet - eine
geringfügige Modifikation. Gut gemeint, aber wenig effektiv, versah Friedrich Peltzer bereits etwa 1959 die vorderste
Sprosse des ersten Innenschubes mit horizontalen Verstärkungshörnern, die aus dem Leiterpark markant
herausragen. Die Berliner Entwicklungsabteilung hoffte das geradezu standardisierte Auftreten einer Bruchstelle
vorne links aus der Welt zu schaffen. Diese Maßnahme hat das Aufreißen der vordersten Sprosse jedoch lediglich
gelindert, so dass auch weiterhin die Fahrzeuge oft von diesem Mangel betroffen waren. Anders als das - ebenfalls
häufige -Aufbrechen der beiden vorderen Außenstreben rechts und links neben diesem Innenschub kann diese von
Grund auf angelegte Formschwäche kaum als wertmindernd bezeichnet werden, Immerhin vermittelt sie in ihrem
typischen Auftreten ein gewisses Indiz für die Originalität der jeweiligen Drehleiter insgesamt.